Stiffelio
Shownotes
Ein psychologischer Thriller und eine Verdi-Wiederentdeckung: Giuseppe Verdis STIFFELIO galt lange als verschollen, bevor er 1993 erstmals wieder aufgeführt werden konnte. Nun kehrt der Opernkrimi rund um den evangelischen Priester Stiffelio, der sich zwischen religiöser Pflicht und ehelicher Eifersucht zerrissen findet, zurück nach Wien.
Zu Gast im Podcast bei Christian Schröder sind in dieser Folge Dirigent Jérémie Rhorer, Regisseur Vasily Barkhatov und die Sänger*innen Franco Vassallo, Luigi Morassi und Joyce El-Khoury.
Transkript anzeigen
00:00:04: Probenzimmer, der Podcast aus dem Musiktheater an der Wien.
00:00:08: Heute mit Christian Schröder.
00:00:12: Stifelio ist Verdis Opa über einen protestantischen Pfarrer dessen ihr Frau ihn betrogen hat und bei unserer Matinee konnte ich schon einmal mit dem Regie-Team und mit einigen ausgewählten Darstellerinnen über diese Rarität sprechen Vielleicht zu Beginn.
00:00:29: die Frage ist eine Rarität, aber man weiß ja nie.
00:00:32: Gibt es vielleicht hier schon jemanden?
00:00:33: Ich weiss das tatsächlich nämlich auch nicht der dieses Werk schon einmal interpretiert hat.
00:00:38: Ja, Jeremy, tu peux prendre le... Stifelio ist wirklich ein sehr spezielles Opera, das ich in der Produktion von Verdi finde.
00:00:47: Und es ist leider nicht bekannt, dass
00:00:54: er absolut unruhig ist im Theater.
00:01:01: Er ist unterstimiert in diesem Fall und spürt wie viele Theater-Menüe die Narration.
00:01:20: Das ist der Fall für viele dieser Operas.
00:01:23: Es geht natürlich um Rigo Leto oder Travator.
00:01:41: Ich gehe schon einmal rein, ganz kurz.
00:01:43: Also bevor es gleich ein großer Look wird... Einige von ihnen haben schon gelacht daran, dass hier auch durchaus Leute dabei sind die Französe sprechen.
00:01:52: Also Jeremy Rourer hat dieses Werk tatsächlich schon einmal interpretiert und hält es wirklich für eines der ganz besonderen Werke von Josep Verdi das zu Unrecht vernachlässigt ist.
00:02:00: Verdi ist ein Mann des Theaters, hat Jeremy gesagt und all seine Werke basieren auf der Erzählung also auf einer spannenden großen Erzählung und das Besondere ans Defilio im Gegensatz zum Beispiel zu La Traviata die äußere Handlung hier zurücktritt, zugunsten einer inneren Handlung, die sich im Inneren der Figuren abspielt.
00:02:22: Und man könnte denken, dass es dramatisch weniger intensiv ist, außer eine bestimmte Weise geht es mehr.
00:02:30: Denn das Spiel ist existenziell und das ist der Kampf des Mannes und seiner Experienz terrestrieren mit der Idee von Gott die etwas, was für Menschen inaccessible
00:02:47: ist.
00:02:47: Im Zentrum steht also der Konflikt des Menschen mit sich selbst aber auch mit Gott, der etwas von den Menschen fordert, das der Mensch im Grunde gar nicht erreichen kann.
00:02:56: Um zu resumieren, Stifelio, ein Priest, lebt die Adulterung seiner Frau, die sie progessiv verurteilt hat und es ist ungefähr der einzige
00:03:19: Narrative, der existiert, Es geht um einen Fahrer Stifelio, der nach und nach herausfinden wird, dass seine Frau Ehebruch begangen hat.
00:03:29: Und das ist eigentlich das einzige Handlungselement, das es gibt.
00:03:33: Aber in dieser Handlungsstruktur lässt sich eigentlich schon Rigoletto voraus
00:03:37: ahnen.".
00:03:40: Für die Kompositeure, es gibt immer ein Rapport an Dieu, der ist singulier.
00:03:48: Und der muss beantwortlich sein.
00:03:50: und für Beethoven, z.B.
00:03:51: la Missa Soleimnis, das ist ein Aspekt des Rapports zu Dieu, was eine Pfilosophie von Licht hat.
00:03:58: Für Mozart ist es noch etwas anderes als die Idee der Fraternität.
00:04:01: Für Verdi ist es sehr komplex, weil sie existieren, und wir wissen sie durch den Requiem.
00:04:05: Aber es ist immer in einer konfliktuellen Weise.
00:04:10: Und für mich ist Stifelio eine Revelation von dem, was die Mystik der Verdienste herrscht.
00:04:18: Er wird in diesem Rekliem später beantragt und durch diese Idee des Entschuldigungen erzielt wird.
00:04:25: Wir wissen, dass er es bestätigt
00:04:28: hat, aber das ist unvergesslich.
00:04:29: Viele großen Komponisten haben ein sehr spezielles Verhältnis zur Religion, zu Gott.
00:04:34: Etwa Beethoven in seiner Missa Soleimnis, das ist ein Werk, Aufklärung durch Drungen ist auch Mozart, der ja durch ein Konzept von Bruderschaft unter den Menschen geprägt war.
00:04:46: Auch Verdi hat sich dann und wann mit dem Thema Religion auseinandergesetzt ganz besonders natürlich in seinem großen Requiem das später noch kam.
00:04:55: Und das Verhältnis dass Verdi von Menschen zur Religion zeichnet ist immer eines das durch Konflikte gekennzeichnet ist.
00:05:02: Das ist eben auch bei Stifelio der Fall.
00:05:05: In unserer Oper geht es ganz besonders um Die Vergebung um die Gnade und um das Verzeihen etwas, was uns Menschen immer vor eine ganz große Herausforderung stellt.
00:05:15: Bevor wir jetzt weitermachen vielleicht ein paar Worte zu der Entstehungsgeschichte von Stifelio.
00:05:20: oder vielleicht frage ich noch einmal did one of you already sing Stifelo or do have experience with this opera Franco?
00:05:27: Ich habe noch nicht stifelios singt, für mich ist es eine neue.
00:05:30: Aber ich habe aber auch Roldo singt.
00:05:32: Das ist das Revacimento, das wirklich sieben Jahre später gemacht hat in den USA.
00:05:39: Um die Aktion in der Medi-Uevo zu gehen, vermutlich um den Skandal von einer Frau, eine fröhliche Brüderin, die in der Mitte des Vietnames war, vielleicht noch mehr skandalöser als die Violetta in Traviata.
00:05:55: Denn Violetta ist eine Prostitut und Lina ist
00:05:59: eine Frauenviertel.
00:06:01: Und wie geht das Vater?
00:06:02: Der gleiche
00:06:02: Ruhel?
00:06:03: Stankhardt wird Gberto.
00:06:05: Die Luft, die Stoffe und die wichtigsten Dinge sind egal.
00:06:10: Aber es gibt viele Differenzen.
00:06:12: Ich finde, dass Roldo den Stiefel verbessert ist, aber auch der Stiefeln ist besser.
00:06:19: Er ist viel mehr natürlicher und direkter.
00:06:21: Der Versuch zu remediieren ist
00:06:26: nicht so gut.
00:06:26: Das ist eine Antwort, die uns schon ins Herz der Diskussion führt.
00:06:30: Denn Franco Vassallo hat nichts DiFello gesungen aber Aroldo!
00:06:33: Denn Verdi hat das Stück sieben Jahre nach der Urflug noch einmal hergenommen und komplett zu einer anderen Oper umgestaltet eben Arolden.
00:06:40: Und in dieser Oper hat Franco Vossalo dann nicht den Stankar gesungen, denen es in dieser Opera nicht gibt Aber die equivalente Bariton-Rolle eben auch der Vater.
00:06:49: Und das ist ganz spannend weil er da natürlich die ganzen Unterschiede die Verbesserungen oder Verschlimmbesserungen, vielleicht auch Verschlechterungen miterlebt hat, die Werde in dieser Zeit vorgenommen hat.
00:07:01: Diese Oper wurde in Triest Uhr aufgeführt und es gibt einen heute nicht mehr ganz politisch korrekten Sager, der sagt wenn man auf die Theater- und die Literatur schaut und es geht um ein Liebesdreieck, also ein liebes Paar was durch einen Rivalen gestört wird.
00:07:21: Dann ist es im spanischen Theaterstück immer so das der Ehemann die Ehefrau umbringt.
00:07:27: in der italienischen Oper ist es so dass er den Rivalern umbrinkt und in einem deutschen Roman ist es immer so dass sie sich selbst umbringten.
00:07:36: Und das ist auch ein bisschen bei Stifelio denn in dem original Roman der dieser Oper zugrunde liegt wird sich Stifelo am Ende selbst umbringen in der italienischen Oper, will er dem Rivalen ans Leben.
00:07:51: Aber wer die macht etwas Besonderes?
00:07:53: Er lässt diese Oper nämlich in Österreich spielen.
00:07:55: und was die österreichischen Ehemänner anbetrifft, da habe ich nun überhaupt keine Erfahrung aber das finden wir gleich heraus.
00:08:01: Achtundhundertfünfzig also Wir sind in Trieste Das war damals habsburgisch geprägt Und Verdi war in diesem Kompositionsauftrag über seinen Libertisten Francesco Maria Piave gekommen, der Beziehungen zur dortigen Intendanz gepflegt hat.
00:08:17: und man hat zunächst überlegt was für ein Stoff sollte es denn sein.
00:08:19: Man dachte zuerst über Victor Ego nach Loroas Samus, was später dann natürlich der Regulator geworden ist.
00:08:25: Verdi hat so damalige Zeit auch über den Liehen nachgedacht der dann ja bekanntlich nie etwas geworden ist.
00:08:30: Und dann kam man eben auf dieses französische Theaterstück, was ein Jahr zuvor in Paris veröffentlicht worden war und daraus haben Piave und Verdi ihren Stifelio gemacht über einen protestantischen Priester, der verheiratet war wie es ganz normal ist bei protestantischem Pfarrern und dessen Frau aber eben untreu ist dabei erwischt wird und das Ganze wird dann so eine Eifersuchztragödie.
00:08:59: Das war dem Publikum im ja nicht reformierten Italien, im neunzehnten Jahrhundert aber eben komplett fremd also überhaupt die Vorstellung dass ein Pfarrer verheiratet sein kann.
00:09:12: Also das war sozusagen etwas eigentlich... und denkbares zu damaligen Zeit.
00:09:17: Und man muss sagen, dass die Zensur sich allerdings damals auch ziemlich verschärft hat – und zwar just als Werdy und Piave in Trieste waren im Herbst, um dieses Werk zu proben, denn es gab nicht nur in Wien, aber eben vor allen Dingen auch im Habsburgischen Reich diese Aufstände von eighteen und neunundvierzig die dazu geführt hatten dass der Kaiser dann noch einmal die Theaterzensur deutlich verschärft hatte.
00:09:42: Und das führte jetzt dazu, dass während der Probenzeit an Stifelio zum Beispiel auf einmal das Wort Gott auf der Bühne zu singen verboten war.
00:09:50: Das Wort Scheidung durfte man nicht mehr singen was natürlich bei einem Stück wo es um Scheidungen geht ein bisschen schwierig ist wie man sich vorstellen kann.
00:09:59: Es durfte keine Kirche mehr gezeigt werden.
00:10:01: Auch das war eigentlich so der szenische Todesstoß für diesen Stifelio,
00:10:06: d.h.,
00:10:06: das bereits gebaute Kirchenbühnenbild wurde dann wieder verschrottet und konnte nicht benutzt werden.
00:10:14: Verdi und Piave haben sich dem Ganzen gefügt.
00:10:17: D.h.
00:10:17: das Stück ist aber sozusagen nicht hundertprozentig so aufgeführt worden wie... wie die beiden Schöpfer sich das vorgestellt haben.
00:10:24: Es ist aber mit großem Erfolg dann tatsächlich auch Achtzehnundfünfzig Intriest aufgeführt worden, die anderen Theater in Italien haben dann aber Angst bekommen dieses Werk weiter aufzuführen und man hat sich dann im darauffolgenden Jahr in Rom ein Kniff überlegt Das Werk nicht als Defilio aufzufügen sondern mit einem leicht veränderten Text als Guglielmo Vellingrode.
00:10:46: Und mit diesem Mit dieser Version ist das Stück dann die nächsten Jahre sozusagen gespielt worden.
00:10:52: Ohne das Wort Scheidung, ohne das Wort Gott, ohne eine Bibel zu zücken – also Werdy war sehr, sehr unglücklich und er hat dann im Jahr eighteenundsechsundfünfzig dieses Werk zurückgezogen.
00:11:02: Das heißt, er hatte dem Verlag Rekordi verboten weitere Partituren in Umlauf zu bringen und bereits verteilten Partitun- und Klavierauszüge wieder einzusammeln und hat dann im Jahr eighteenhundert, siebenundfünfzig ebenfalls mit Piave diesen Aroldo herausgebracht.
00:11:17: Ein vollkommen anderes Stück über einen sächsischen Kreuzfahrer also nicht mehr den protestantischen Pfarrer aber mit fast gleicher Musik.
00:11:25: Und darum ist Stifelio dann eigentlich endlos lange nicht mehr gegeben worden.
00:11:38: Dann ist, in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in Neapel und dann später auch in Wien noch eben unverschämterweise von den Theatern nicht zurückgegebene Partituren von damals glücklicher Weise entdeckt worden.
00:11:54: Woraus man den Stifelio dann rekonstruieren konnte.
00:11:57: und in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat man dann tatsächlich auch in Zandagata, im Geburtsort von Verdi die Original-Handschrift von Stifelio gefunden und zwar auch mit den Blättern, die Verdi herausgenommen hatte um neue Musik für Aroldo zu komponieren.
00:12:15: Das heißt man konnte ab da also erst ab threehundneinzig wieder komplett rekonstruieren was Stifelo denn eigentlich gewesen ist und es folgten Aufführungen in New York, London und auch an der Wiener Staatsoper.
00:12:27: vielleicht haben einige von ihnen das ja gesehen.
00:12:30: Vielleicht nähern wir uns dem Stück mal durch die verschiedenen Charaktere Let's Perhaps.
00:12:35: Wir haben ein ganz seltenes Problem, dass der Rival nicht die Baritone ist, sondern einen Tenner.
00:12:46: Ich denke, das ist ziemlich ungewöhnlich in dem XIX-Vertilien-Operat, aber auf der anderen Seite gibt es eine Dramatische Baritonne und eine Frau, die ein Suprano ist – und diese, ich würde sagen, Ja, sagen
00:13:13: wir mal, die Fadere sind vielleicht fertig.
00:13:17: Ich habe sie alle gemacht.
00:13:22: Es fehlen eigentlich nur noch Alzira und Corsaro, ansonsten hat er alle Feta bei Verdi eigentlich schon durch in seinem Repertoire.
00:13:32: Wie ist es bei dir Luigi?
00:13:33: Hast du schon einige Verdi-Rollen gesungen?
00:13:35: Ich habe ja auch sehr viele Räume von Verdi oder der Prima Volta
00:13:40: singt.
00:13:40: Inverdito no!
00:13:41: Verdito hat mein Verkurs von Verdy noch jung.
00:13:45: Wir haben Hotel, Kassio, ein paar Jahre lang
00:13:57: auch eine Bucco gemacht, aber Abdallo... Wie würdest du deine Rolle beschreiben?
00:14:19: In dem Sinne, dass Raffaele ein junger ist und sich
00:14:22: von Lina verabschiedet.
00:14:24: Er macht aber keine Konkussienz in diesem Sinne.
00:14:29: Er betrachtet ihn wie eine Frau, die er schlug und versucht zu evitieren dieses Konfrontationen.
00:14:49: Aber Raffaele insistiert immer auf sie und trefft alles an die Community.
00:14:57: Das, was wir dann machen, wird ein Divert sein.
00:15:03: Ein Kontrast zwischen Stifel und Lina.
00:15:08: Also was man über Rafaele wissen muss, ist dass er in diese Ehe von Stifelio und Lina quasi einbricht.
00:15:15: Ja weil er sich in dieses Frau einfach verliebt und das Besondere ist, dass er eigentlich keinen sehr raffinierten Plan hat wie der vorgeht sondern ganz unbedarft da sozusagen rein stolpert aber sich sozusagen auch nicht aufhalten lässt um diese Frau zu werben und dann die Ehe eigentlich auch eben fast zerbrechen lässt so dass es dann am Ende eben zu dieser Scheidung kommt.
00:15:35: Wer ist Stanker?
00:15:38: Er ist der Vater, er ist ein Vater am Mann und er ist der Kaputt dieser Community.
00:15:44: Wo wir uns in dieser Arbeit befinden?
00:15:45: Rekontage uns ein bisschen!
00:15:46: Stankers
00:15:47: ist das Vater einer alten Konten des Empires, einem alten Militär, Lina's Vater ist ein Mensch von Honour.
00:15:57: Wir haben die Aktion in einer Familie Hamish gearbeitet.
00:16:04: Der religiöse Atom ist sehr wichtig, wie auch bei Stiefel ist es sehr wichtig.
00:16:08: Auch diesen Sinn des Honors und der Dignität von dem, was die Community denkt, ist wirklich wichtig.
00:16:19: Es gibt
00:16:28: zwei, aber auch den Militär, die Fede.
00:16:33: Und der ist eben auch ein ganz wichtiger Würdenträger in der Religionsgemeinschaft, in der wir uns bei Stifelio befinden.
00:16:41: Das ist also im Original Libretto so eine erfundene... protestantische Sekte, kann man sagen im Original die Hasverianer und da übernimmt er auch wichtige Ämter.
00:16:51: Das heißt erst sowohl aus weltlicher wie auch aus religiöser Sicht quasi das Oberhaupt.
00:16:55: und obwohl er ein liebender Vater ist es doch sein maßgebliches Ziel vor allen Dingen die Ehre der Familie zu beschützen und dafür greift er dann auch zu gewalttätigen Maßnahmen.
00:17:08: So, perhaps before I would like to keep a little bit of suspense.
00:17:12: Before we come to Lina... ...I'd like to get in the discussion with Vasili and Jeremy.
00:17:20: Is the failure piece of which is stage-directed things?
00:17:26: Is it peace that you thought maybe one day i want do this piece or did take by surprise and then you had discover it?
00:17:35: Hello!
00:17:36: Good morning.
00:17:37: first of all Happy to see you.
00:17:41: You know, that's not comparing two other Verdi pieces.
00:17:47: for me what is interesting in Stifelio?
00:17:50: because if we take the operas of Verdi there must be like a couple wars in libretto from one to two revolutions few burned children or kidnapped at least von einem bis zu zehn Mörder in einem Akt.
00:18:10: Und dieses Mal ist es nichts, sondern eine sehr routine Koppel-Story.
00:18:19: Eine sehr kurze Familienstory, die ich mag und liebe.
00:18:28: Es ist sehr schön... early Verdi, he was interested in this little family.
00:18:36: psychological stories.
00:18:42: This also what you said that the conflict is rather a psychological one and don't have as much drama an action as many other different Verdi operas.
00:18:55: What always interests me is that Stifelio's place between Luisa Miller so called Trilogia Populare.
00:19:04: So, right after Stifelio there is Rigoletto then you have Traviata and Il Trovatore And I think that's like a magical frontier between Stifelo and Rigoleto because from Rigolitto onwards everybody knows almost all the operas by Giuseppe Verdi and they became number one smashing hits War das der letzte, so zu sagen, dass es nicht sehr gut gemacht wurde?
00:19:33: Und ich habe immer gefragt, warum man Stifelio und also Rigoletto und Traviata kontaktiert.
00:19:41: Denkst du, dass etwas Musik ist wie ein Frontier zwischen diesen beiden?
00:19:49: Oder ist das nur weil Stiflio so schwer zu holen?
00:19:53: Und Stifelio ist wirklich das Laboratory der Rigoletto, insbesondere in der Perfi-Relation.
00:20:03: Das ist wirklich sehr, sehr klar.
00:20:06: Ich denke, dass die Frontiere eigentlich thematisch ist und man sich mehr einfach an etwas, was man kontrolliert, also eine Narration, hat einen Rapport mit dem, was uns übernimmt,
00:20:42: d.h.,
00:20:42: Gott.
00:20:43: Aber es ist sehr wichtig.
00:20:46: Musikralisch gibt es eigentlich keinen... großen Sprung zwischen Stefelio und Rigoletto.
00:20:50: ist es nicht so, dass dann auf einmal etwas ganz anderes passiert.
00:20:53: Sondern diese unsichtbare Grenze in der Popularität kommt so germirorär wahrscheinlich durch das unterschiedliche Thema, was gewählt wird.
00:21:02: Stifelio auf inhaltlicher Ebene nimmt schon einiges vorweg, was in Regioletto dann passiert, nämlich das komplexe Verhältnis von Vater und Tochter also Regileto und Gilda Das ist hier Stankhardt und Lina.
00:21:15: Aber es geht eben nicht mehr um... Es geht bei Stifelo eben nicht um eine actiongeladene Geschichte sondern um ein ganz inneres Drama Um das Thema der Religion Was vielleicht nicht so leicht zu begreifen ist oder so leicht an sich heranzulassen ist wie eine Geschichte, wie wir sie in Regoletto bekommen.
00:21:34: Aber das Besondere bei Stifelio ist dass dieses Thema der Religion etwas ist was wer die eben im Laufe seines Lebens dann nicht mehr loslassen wird und was später auch noch in den berühmten Requiem aufgegriffen werden wird decides to leave this marriage.
00:22:01: or what kind of character is she?
00:22:05: Well, it's... She´s very interesting.
00:22:08: What I love about her?
00:22:09: i think that she makes me and I hope us in the audience reflect on our own humanity because ...I don't think she wants to leave the marriage.
00:22:24: She admits that she made a mistake.
00:22:28: Und wenn sie von diesem Vergnügen vergeben, wird sie es nie wiedererheben.
00:22:32: Und aus dem Beginn des Operas bis zum Ende der ganzen Zeit, was du hast gehört ... Die einzige Sache, die sie will ist Vergnüge.
00:22:40: Sie möchte nicht ihre Erinnerung hidegen.
00:22:44: Sie will keine Erinnerungen hidegen, sie will es revealed werden und sagen die Wahrheit und fragen für seine Vergnügung.
00:23:05: Ich denke, du könntest sie ein bisschen
00:23:17: zu Violetta Valérie in diesem Sinne comparen.
00:23:21: Die Gesellschaft, die sie betrifft.
00:23:24: Aber sie entscheidet für sich selbst und für ihre Beliefe.
00:23:28: Absolut!
00:23:29: Sie hat Integrität.
00:23:30: Sie möchte in Integrität leben.
00:23:42: Und der Grund, warum sie nicht zu Stifelio nicht konfeste ist, weil ihr Vater ...
00:24:02: Also ich fasse nur ganz kurz zusammen.
00:24:04: Lina ist eben eine Frau, die die eigentlich in dem Sinne ganz modern ist, die für sich selbst einsteht.
00:24:09: Für das was sie für richtig hält, für ihren eigenen moralischen Kompass folgt auch wenn die Gesellschaft um Sie herum das nicht unbedingt immer so sieht und die dazu steht dass sie einen Fehler gemacht hat und das auch öffentlich ausspricht und um Vergebung bittet.
00:24:24: Du hast schon gesagt, Violetta.
00:24:27: So Verdi ist bekannt für seine extrem schwierige und diverse Supraner-Rolls.
00:24:32: Es gibt Rollen wie Lady Macbeth und Abigail.
00:24:35: Dann sind es noch mehr lyrische Rollen, vielleicht eine Demona, die nicht Fiori Tura hat.
00:24:41: Dann haben sie Traviata, für die du drei verschiedene Voices brauchst.
00:24:46: Wo würdest du diese Lina hinlegen?
00:24:47: Wir haben das ein bisschen gehört
00:24:52: ... Ich würde ... Wie gesagt ... Wie Violetta, sicherlich.
00:24:59: Ich sage Violetta sehr viel.
00:25:00: Es ist das Verdi, das ich den meisten singe und ich werde es comparen.
00:25:03: Ich fühle mich wie eine Kombination von Akt-I-Violetta und Akt-II-Violetta.
00:25:11: Denn da gibt es viele Extremen und aktive Lippen und einige Fiorature, aber die Rolle sitzt ziemlich hoch.
00:25:22: Okay, so du hast eine große Aria mit dem Caballetta, das hat viele Fioritura.
00:25:27: Genau!
00:25:29: Es ist nicht so viel Fioritora, aber es ist ziemlich aktiv im Sinne, dass der Vokalismus sehr frei und expressiv sein muss.
00:25:40: was Verdi ist ein Masterat.
00:25:43: Aber ich würde sagen, dass die Extrime in den Rollen ... Es ist nicht so hoch oder zu hoch, sondern es sitzt hoch.
00:25:49: Und was ist super?
00:25:50: Ich habe mich nicht gesagt, ob ihr das in anderen Verdi seht, aber wir starten die Opera mit diesem großen Ensemble.
00:25:59: Und aus dem Beginn, es sind hohe Sehs, hohe Noten, sie kommen von allen, aus dem Anfang und es ist wirklich ein Ensemble-Pieß.
00:26:09: Es ist ein guter Weg, die Show zu starten.
00:26:14: Aber es ist wirklich sehr schwierig.
00:26:17: Danke.
00:26:20: Nein, nein!
00:26:22: Nicht alles!
00:26:22: Aber ich denke, es ist Zeit, etwas auf das Konzept zu sprechen und die Idee ist, dass wir jetzt in die verschiedenen Charaktere eingeführt sind, dieses Dreieck, so ein bisschen kennengelernt haben... wo es sich wahnsinnig viel um Innerlichkeit, auch ganz bewusst um eine protestantische Innerlichkeit dreht.
00:26:44: Also der Pietismus ist im Grunde nicht fern.
00:26:47: Wir befinden uns also die ganze Zeit in einer abgeschiedenen Religionsgemeinschaft Die sich sozusagen von der weltlichen Mehrheitsgesellschaft abwendet und das natürlich dann sehr spannend wie man so ein Stück heutzutage auf die Bühne bringt Wo Religion ja einfach gar nicht mehr so eine Rolle spielt wie damals.
00:27:06: by everything that we just discussed, We know or we can retain.
00:27:09: That this piece turns about religion.
00:27:12: so it is the center of the peace itself and has also been an important point in reception on history because people were shocked by Protestant priests being married and now in two thousand twenty six where religions doesn't have a big impact society.
00:27:30: how Ja, eigentlich ist es einfach,
00:27:44: aber das Main Problem dieses Pieces.
00:27:51: Verdi, die Leute in Italien waren schockt.
00:27:53: Die Geschichte von Davorz.
00:27:55: Denn Dvorz, wie Verdi das gedacht hat, ist der Topf des Dramatisches etwas Schösses, dass er den Davorzen geben kann und so weiter.
00:28:10: Aber in seiner Zeit in Italie war es nicht schockig, weil die Leute dachten, preisgegeben Davorze?
00:28:18: Wir wussten nicht, weil in Italien die Marit-Prieste etwas ist.
00:28:24: Sie wissen nichts von dieser Protestantik.
00:28:29: Darum waren sie nicht schockt über das Diversität, denn sie wussten nichts von dem Diversiten der Prieste.
00:28:55: Heute ist es ein sehr rutines Diversitet.
00:29:04: Du kannst nur Billa oder Backdiversität
00:29:08: machen.
00:29:08: Ich denke
00:29:10: auf den Kassel von Billa.
00:29:16: Ich spiele daran.
00:29:20: Weh, your words.
00:29:21: So here's my preach.
00:29:22: okay so yeah and but you have to.
00:29:28: there are.
00:29:30: as you said religious aspect is very important not like really not like religious aspect But it's important that the people of the characters of the opera they follow the religious.
00:29:45: Also das ist warum, um die Geschichte zu erzählen, dass man den modernen Community finden muss, der ständig die Bibel und religiöse Laws folgen.
00:30:11: Okay, so du willst nicht mehr weitermachen?
00:30:15: Ich weiß nicht, wie lange ich es verabschieden
00:30:19: kann.
00:30:20: Du kannst alles machen, was du willst!
00:30:21: Es ist deine Zeit zu sprechen.
00:30:22: Danke vielmals.
00:30:23: Eine
00:30:28: andere Sache, die für mich sehr interessant ist und weil sie immer über den Hintergrund reden, der Past von Stifelio.
00:30:42: whose name was Rudolf Müller.
00:30:44: Verdi likes to give a hundred names for one character, so you try to follow them in Libretto.
00:30:51: who is Who?
00:30:53: I'm Rudolf Möller but call me Stifelio But now i call myself Roderigo or whatever.
00:30:58: So that's the classic Verdi thing For me.
00:31:04: it was really interesting and important um die Geschichte von Stifelio anzuwählen.
00:31:12: Bevor er so eine gute Mitglieder der Community, den Protestanten oder sowas became ... Was ist mit ihm passiert?
00:31:23: Denn viele Charaktere sprechen über seinen Pasten und aus Libretto wissen wir, dass Tankar seine Leben save, als Stifelios besucht war von seinen Enemys zu werden geliebt.
00:31:39: Stankar save his life and then he married his daughter, that's why he very obliged to say connected with this family.
00:31:52: but we don't know if he truly loves the family or just ... Papa save his life, his daughter became his wife and he looks like happy.
00:32:06: but maybe it's not that.
00:32:08: Maybe all of us sometimes in our lives because of politeness we cannot break up the relations or some...not only relations.
00:32:26: so we do work which feels Ich sollte nicht hier sein.
00:32:30: Das ist nicht mein Ort, wirklich.
00:32:33: Aber ich kann die Leute nicht aufhören.
00:32:35: Also mache ich das Gleiche, jeden Tag und werde glücklich und erfolgreich sein, aber sehr tief in mir selbst.
00:32:47: Ich weiß, dass es nicht mein Platz ist, aber ich kann mich nicht aufheben, um den Leuten zu
00:32:56: verhören.".
00:32:56: Aber auf der anderen Seite ist es ein Wachstum von deinem Zeitpunkt und das führt nur zu Unhappiness.
00:33:04: Also generell ist Stifelio mit seinem Hintergrund, mit seiner Familie jetzt... Er muss sich selbst entscheiden, wer er ist, was für eine Familie er ist.
00:33:21: Ist er wirklich ein Priester?
00:33:26: Ist er wirklich ein Mann von Gott?
00:33:28: Oder
00:33:31: ist
00:33:31: er
00:33:32: in der Vergangenheit, laut zu kommen und wieder zurück aus Stifelio zu gehen, wenn er Rudolf Müller war.
00:33:41: Das ist das, was wir ... Wir sagen auch, dass es andere Charaktere gibt wie Stankar.
00:33:50: Er muss zwischen Gott und Verwaltungs- und Revenge der Familie entscheiden.
00:33:59: Und wenn du manchmal durch das Gesetz von Gott hast... Du musst die Vergangenheit vergeben, aber als Mensch, als Mensch.
00:34:10: Sie haben eine verabschiedete Dignität.
00:34:17: Man kann das nicht tun, man will es töten, aber man muss die Verkürzung erzielen.
00:34:24: All diese Charaktere und auch Lina haben sie versucht, ihre Weise zu entscheiden, ob es für mich ein realer Ort ist?
00:34:47: Das
00:34:49: ist sehr interessant, weil der letzte Satz in dem Novel, L'Evangile ou le Foyer... In dieser Version hat Stifelio sich selbst getötet.
00:35:00: Nicht so wie bei Verdi's Opera.
00:35:03: Er sagt, ich bin wie Werther.
00:35:12: Ich war Werter, der den Moses spielen wollte aber im brennenden Dornbusch umgekommen ist.
00:35:19: So, I love how your ideas resonate with this.
00:35:31: Did you actually invent a past for Stifelio?
00:35:35: Because we don't know much and not his real name is Rodolfo Müller but other than that he knows from outside of the community.
00:35:46: what were your thoughts about it?
00:35:48: Yes, we did.
00:35:50: We invented the past for him and here have a very beautiful almost ten minutes symphonie.
00:36:01: The Overture during this overture were showing prehistory life of Rodolfo Müller later Stifelio.
00:36:14: zu dem Publikum.
00:36:17: Wir sehen, mit welchem Ausdruck und Probleme er in den ersten Akt begann.
00:36:33: Er ist wie ein Opposite der Community.
00:36:39: Er lebt jetzt.
00:36:41: Jetzt bin ich umdrehen, siehst du?
00:36:43: Ich versuche nicht alles zu verabschieden.
00:36:48: Ja, weil es wird passieren.
00:36:55: Es ist nicht möglich, dass man in der nächsten Dorf-Familie putzt, da viele religiöse und ... ... wie eine mentale Regelung und Dinge, die für diese Dramaturgie wichtig sind... ... aber die nicht mehr in der modernen Gesellschaft arbeiten.
00:37:21: Aber heute haben wir noch viele geschlossene oder halbe OPEN-Kommunität... ... die ständig über die unterschiedlich interpretierte... Bible und Christ-Law, religiöse Laws.
00:37:40: Und sie wachsen auf der gleichen Straße wie eine normale modernen Gesellschaft.
00:37:49: Aber sie sind ziemlich anders und folgen die Regeln.
00:37:56: Sie benutzen die Technologien von dem XIX.
00:37:58: Jahrhundert.
00:37:58: Und es ist noch nicht so, dass die Zukunft und das Existenz des Lebens in ihre Häuser enthalten werden.
00:38:12: So, alles wird in einer dieser Communikationen geschehen.
00:38:20: zwei Gedanken davon, die ich kurz noch zusammenfassen möchte.
00:38:24: Also ja, Vassili Bachatov hat eine Vergangenheit erfunden für Stifelio.
00:38:30: Das Stück beginnt mit einer fast zehnminütigen Overtüre und da werden sie als Publikum die Gelegenheit haben ein bisschen mehr über ihn zu erfahren was in seiner Vergangenkeit gemacht hat.
00:38:40: Und ohne jetzt so viel zu verspoilern wir haben das Ganze in eine religiöse Kommunität versetzt, Es gibt auch heute einige abgezirkelte religiöse Gruppen, die ihm hier und jetzt leben.
00:38:56: Die aber trotzdem immer noch... Sorry!
00:38:59: Und mit dem Passagern war ich inspiriert, weil es sehr schön ist.
00:39:02: Ich liebe den jungen Verdi.
00:39:06: Er war immer sehr experimentabel mit der Uwe zu uns.
00:39:11: In Lüse Miller Oder hier ist es zwei Mal die Sohle des Trumpets, in der Uverture.
00:39:20: Es war ziemlich radikulär und es war auch mit der Erlandung von Tchaikovsky, wo nur die Woodwinds waren.
00:39:38: Und das war eigentlich ... Aber jetzt ist es etwas unglaublich.
00:39:43: Es gibt nichts wie das in der Uverture.
00:39:47: Und hier war ich inspiriert für den Hintergrund dieser Stifelio, bei diesem schönen und radikalen Solo des Trumpets im Uvertur.
00:40:03: Also ein kleiner Spoiler, den gibt es dann doch noch.
00:40:06: Die Overtüre geht los mit einem sehr prominenten Trompeten-Solo und das hat Vasili Bach darauf inspiriert.
00:40:12: zu der Geschichte die wir rund um dieses Stück sozusagen erzählt haben.
00:40:16: Wo wir schon bei der Musik sind ist doch die perfekte Gelegenheit nochmal weiter über die Musik zu sprechen.
00:40:21: und ich parlais durch cette Overture qui est quand même très très longue et ce qu'il y a d'autre particularité musicale.
00:40:26: Par exemple moi je me suis faisais la question si c'est vraiment une partition Protestante, in dem Sinne von Mendelssohn, als er seine Reformations symphonie schrieb.
00:40:36: Er hat z.B.
00:40:37: Koral genutzt aus Backe, um diese Protestantmusik zu charakterisieren.
00:40:42: Ist es eine Protestantenmusik, die sich in diesem Stiefeljagd verwendet haben?
00:40:51: Es gibt evangelische Markierungen in der Musik.
00:40:56: Denken wir an die Reformationssynphonie von Mendelssohn, wo ein Luther-Koral zitiert wird und es gibt die Hugen Noten vom Meijerbär, wo auch ein Koral genutzt werden kann.
00:41:07: Ist das eine evangelische Partitur?
00:41:09: Das
00:41:11: ist sehr interessant als Frage.
00:41:20: Es ist
00:41:30: sehr persönlich.
00:41:32: Ich denke, dass Verdi nicht mit der Siedlung bis zum Protest kommt.
00:41:37: Er ist in einer Art Kategorismus, was ihn als Privatmensch immer beschäftigt hat.
00:41:44: Und das ist auch das, was diese Partitur ausmacht?
00:41:47: Das Interessante von Musikerisch ist, dass es nicht die Tragen und den Musikerischen Weg der Opera-Männern betrifft.
00:41:58: Ein weiteres Interessant für mich in Stiefelio ist das Lyrismus.
00:42:03: Der Lyrisme, inspiriert durch interne Konflikte, wir haben ein Beispiel mit diesem Magnifikaire, der sich nach anderen Personen transmutieren wird, wie
00:42:23: du gesagt hast.
00:42:25: Das ist der große Theater-Mensch, der sich mehr für die Figuren essenziell menschliche der Figuren und deren Geschichte interessiert.
00:42:36: Und das ist sozusagen, woran er sich als Komponist entlang handelt an den wirklich psychologischen menschlichen Zuständen der jeweiligen Figuren.
00:42:47: Wie schon angesprochen ist es eben so dass bestimmte Konstellationen die wir in Stifelio treffen denen wir begegnen Vater-Tochter-Geschichte
00:42:55: usw.,
00:42:56: dass das in späteren Opern dann nochmal ausgebaut und verfeinert wird.
00:43:00: Ich weiß, dass du ein Verdi-Spezialist bist, auch mit deinem Zusammenhang.
00:43:07: Du hast zum Beispiel schon die Traviata gemacht, jetzt kannst du nur zu viel Spaß machen und nächstes Jahr kannst du noch das Trouverein machen.
00:43:13: Das ist wirklich ein Kompositeur, der sich auf dem Kopf arbeitet als Chef von Orkesto D'Opera.
00:43:21: Ist es eine sehr spezielle Anleitung?
00:43:31: Ich habe kurz gesagt, dass Jérémy Rauréa der auch ein eigenes Ensemble hat.
00:43:35: Das Circle de l'Armonie sich gerade mit diesem Ensemble ganz intensiv mit dem Openschaffen von Giuseppe Verdi auseinandersetzt und das wirklich ein ganz zentraler Teil seiner Arbeit ist.
00:43:45: Konstatante Aufführungen zum Beispiel von La Traviata und von Rigoletto und demnächst auch von Il Trovatore zu machen alles in der Philharmonie du Paris Und das sind ganz besondere Aufführungen.
00:43:57: und ich habe ihn gefragt, was denn sein persönlicher musikalischer Herangang gerade an Giuseppe Verdi ist?
00:44:03: Ich begrüße mich zuerst um diese Frage zu antworten.
00:44:09: Es wird eine lange Antwort.
00:44:13: Verdy ist wahrscheinlich der einzige Beispiel für einen Kompositeur intimulierend in der Konstruktion Politik.
00:44:28: Und das macht ihn auch so einzigartig ein Komponist, der sich in die Politik gemischt hat und wie wir wissen eben auch bei der Einheit Italiens eine gewisse Rolle gespielt
00:44:39: hat.
00:44:52: Das Tolle an der Musik als Kunstform ist, dass sie den Sinn und die Bedeutung von etwas wiedergeben kann ohne auf Worte zurückgegreifen zu müssen.
00:45:08: Und dass sich dadurch auch der Ausdruck nicht verändern, manipulieren oder korumpieren lässt.
00:45:16: Durch keine
00:45:30: Ideologie.
00:45:32: Werder ist ein moderner Komponist, der uns Werke vorlegt, die bei sich selbst bleiben und die nicht durch irgendeine Ideologie oder gesellschaftliche Brille verfärbt sind.
00:45:54: Das heißt, wir bleiben bei seinen Werken immer bei dem Weltbild das er uns durch die Werke, die er uns präsentiert darstellt.
00:46:03: Hier auch in Autritsch.
00:46:20: Es gibt nichts von
00:46:26: Polymik.
00:46:27: Werde hat sozusagen alle Äußerlichkeiten in der Musikgeschichte widerstanden, also allem, ich nenne es jetzt mal viele Fans denen das meint er gar nicht böse.
00:46:37: Das hat ja noch einmal betont in der deutschen und österreichischen Musik beispielsweise dann irgendwann auftauchen in
00:47:05: der.
00:47:05: Er
00:47:11: hat sich für eine Stimmung der Instrumente des Orchesters eingesetzt, die sehr tief liegt verhältnismäßig.
00:47:19: Sie wissen, ich mache einen kleinen Exkurs das in der Barockmusik das Orchester tiefer gestimmt wurde und dass es dann immer höher ging in der Stimmung.
00:47:29: und in Wien wissen wir das ganz genau weil die Wiener Philharmoniker ja noch ein bisschen höher gehen als alle anderen.
00:47:33: und Verdi hat sich eben für eine tiefe Stimmung des Orchesters eingesetzt und das nicht nur sozusagen im privaten sondern er hat wirklich dafür gekämpft auch an den italienischen Senat geschrieben.
00:47:43: Ich
00:47:45: denke, das interessiert euch.
00:47:46: Es ist nicht ein Detail, denn man muss verstehen, dass ein Kompositeur so wie eine Hautkultur kürzt.
00:47:53: Er schreibt
00:47:54: für eine Weile,
00:47:56: für einen
00:47:57: Ensemble, der komplett dominiert.
00:48:00: So wie er die Diapason in den vierzehntretenden denkt, hat er die ganze Linie in den fourzehntenretenden.
00:48:05: Der Passage, diese Technik zwischen zwei Händen... Passaggio?
00:48:08: Ja, der Passage in den Fourzehnteretenden, Das heißt, wenn
00:48:10: man in der Vierhundertstelle singt, hat
00:48:11: man keine
00:48:12: Probleme mehr.
00:48:13: Wir haben das noch heute gesagt.
00:48:16: Wenn man in den Vier-Hundertstellen
00:48:20: singt – weil
00:48:20: alles ist verabschiedet.
00:48:21: Es ist wie eine Röhrung zu kurz oder zu groß.
00:48:23: Und ich denke, es ist sehr wichtig.
00:48:28: Deshalb ist es immer sehr wichtig zu sagen, dass wir ein Modest von diesen Kompositoren im Genie sind und was sie wollen sagen.
00:48:41: Ich will nur ein Beispiel geben, der mir sehr schrecklich ist.
00:48:46: Niemand weiß es, aber Rigo Leto, der heute sehr bekannt ist, kommt aus einem französisch genügend Foto von King Samus, der wurde censuriert.
00:48:56: Man muss diese Foto mit rund dreimal Personen sein.
00:48:59: Es gibt niemanden, die sie kennen.
00:49:02: Zehn Jahre später war das nur der Genie von Verdi selbst.
00:49:08: Er interessiert sich über dieses Lied und macht es sehr lecker.
00:49:13: Der Theatrische ist ein Modell, er hat das Potenzial eines Klappens.
00:49:20: Das waren jetzt zwei Aspekte, die ich kurz gerne übersetzen möchte.
00:49:24: Das eine ist das er, das haben sie glaube ich verstanden wie ein Kulturier der allerhöchsten Klasse für bestimmte Stimmen schreibt und immer die gesamte Gesangslinie im Blick hat.
00:49:34: D.h.,
00:49:34: dass er sehr vernünftig und wohl überlegt für Stimmen Schreibt.
00:49:38: Er hat also die Thron-Höhe, die Herzhöhe auf fourhundertdreißig festlegen wollen und nicht, wie es üblich war, vierhundertzweiundvierzig d.h.
00:49:47: Für die Sänger tiefer und deshalb ein bisschen angenehmer in der Gesangstechnik.
00:49:52: Der Knackpunkt beim Operngesang ist immer das Passaggio.
00:49:55: also wenn man sozusagen den Wechsel von der Bruststimme zur hohen Kopfstimme hat, dass es einfach sehr schwierig gesangstehnisch zu bewerkstelligen und wenn die Tonhöhe insgesamt ein bisschen niedriger ist dann wird es leichter für die Sänger das zu gestalten.
00:50:09: Das heißt er hat wirklich an seine DarstellerInnen, an seine SängerInnen gedacht, dass sie das möglichst gut und human bewältigen können ist das Genie des Theatermannes Verdi und das beste Beispiel dafür so, Gérémire Auréa.
00:50:24: Ist Rigoletto was auf einem Theaterstück von Victor Hugo basiert, Lo Roza Muse dass ein Theaterstück, das der Zensur zum Opfer gefallen ist.
00:50:33: Das heißt es ist in Paris gegeben worden aber es gab vielleicht zwei tausend drei Tausend Leute die es in Paris gesehen haben und danach ist dieses Werk komplett aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden, komplett erst einmal in einer Schublade liegen geblieben.
00:50:45: und dann kam eben Werdi Jahre später der daraus seinen Rigoletto gemacht hat, aber der eben einen Bewusstseins dafür hatte von der Zensur verbotene Theaterstück eben eine große Botschaft für die Menschheit hat.
00:50:58: Und deshalb eigentlich ... Der Appell an alle Künstler, Verdi ernst zu nehmen und danach zu suchen was eigentlich die Botschaft in seines Werkes sind.
00:51:16: Amen!
00:51:18: Das war unser Podcast zu Giuseppe Verdi's Stifelio.
00:51:23: Bei der nächsten Ausgabe von Probenzimmer darf ich Sie wieder begrüßen und auch da wird es um Raritäten gehen, nämlich um Weinbergs Lady Magnesia und Martinus Alexandre Bies.
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